Wir Minos (Ministranten Nottwil) waren in Rom. Am Samstag 27. Juli ging es über Nacht mit dem Bus nach Rom. Im Hotel konnten wir unser Gepäck deponieren, weil es danach gleich in den Parco del Colle Oppio ging. Dort wurden uns die Regeln für die ganze Woche nochmals bewusst gemacht. Am Abend feierten wir dann gemeinsam mit 400 anderen Schweizer Minis die Hl. Messe in der Basilica di SS. Silvestro e Martino ai Monti.
Am nächsten Tag besuchten wir die Schweizer Garde, für die Fitness bestiegen wir die Kuppel von der Peterskirche, belohnt wurden wir mit einer tollen Aussicht. Der Dienstagvormittag war unverplant, ob man jetzt ausschläft oder um 06.00 Uhr den Trevi Brunnen besichtigt, war jedem selbst überlassen. Am späten Nachmittag ging es dann in Richtung Petersplatz für die Papstaudienz. Papst Franziskus hat extra wegen uns seine Sommerferien unterbrochen um bei uns 50’000 (hauptsächlich aus Europa) Ministrantinnen und Ministranten zu sein.
Mittwoch war ein angenehmer Tag, besuchen wollten wir die Katakomben und der Heilige Tar-zisius (Patron der Ministranten) Doch die Katakomben waren geschlossen und der Heilige Tarzisius war plötzlich mit einem Zaun abge-sperrt. So besuchten wir die prachtvolle Basilica die San Paolo Fuori le Mura und danach ging es bis am Nachmittag ans Meer.
Donnerstag und Freitag lernten wir Rom kennen und genossen an beiden Tagen eine Interes-sante Stadtführung, sei es das Pantheon, Trevi Brunnen oder Piazza Navona, vieles mehr ha-ben wir gesehen und noch viele Schritte mehr haben wir hinter uns gebracht. Natürlich feierten wir dann am Donnerstagabend mit allen Minis aus der Schweiz den ersten August.
Freitagabend war unser letztes gemeinsames Essen in der Kleingruppe und wir mussten mit militärischer Pünktlichkeit und Disziplin um 20:00 Uhr in unserem Bus sitzen, denn die Woche ist viel zu schnell vorbei, der Schlaf war gering, der Tagesplan voll und die Hitze spürbar und auch etwas lähmend.
Neben Sonnenbrand und einer Überdehnung am Fuss sind alle gesund und munter zu Hause angekommen.
Wie singt Kunz:
Blaui Fläcke heile schnell und Stramme wachse zueh
Chleider chammer wäsche und wenn′s sie muess sogar t Schuhe
Narbe bliebed z Läbe lang, t Erinnrig sowieso
Und meistens chammer säge: „Zum Glück isch all’s guet cho“
So bleibt mir nur noch allen zu danken, sei es der DAMP mit ihrer Organisation, unseren Minis und ihren Eltern der Pfarrei und dem damaligen OK vom 150 Jahr Jubiläum, denn ohne diesen finanziellen Batzen, wäre für uns dieses Abenteuer, teurer…





